Heide schöpft neue Hoffnung

Lange Zeit war der SV Heide Paderborn in der ersten Tischtennis-Kreisklasse beheimatet gewesen. Dann gelang unerwartet der Aufstieg in die Kreisliga. Zwar rangieren die Heider zwar nun auf dem letzten Tabellenplatz. Aber immerhin konnten die Paderborner nun mit einem 9:5-Erfolg in Stukenbrock die ersten Saisonpunkte sammeln.
Sieben Spieltage aber waren beim SV Heide sämtliche Erfolge ausgeblieben. Es hagelte eine hohe Niederlage nach der anderen. Und somit übernahm Heide die Rote Laterne und wurde kurzerhand zum heißesten Anwärter auf den Abstieg erklärt. Dann aber gelang ein Ausrufezeichen, das aufhorchen lässt: Denn mit dem besagten 9:5 beim FC Stukenbrock schöpft der Aufsteiger aus Paderborn neue Hoffnung.

Dabei war den Heide-Spielern ohnehin bewusst, dass das Abenteuer Kreisliga ohne Neuzugänge zwar spannend, aber enorm schwierig sein würde. „Es ist nicht überraschend und es war zu erwarten, dass wir uns im unteren Drittel ansiedeln“, sagt SVH-Mannschaftsführer Michael Schneider. Die Stimmung beim Aufsteiger ist trotzdem nicht im Keller, obwohl kein Akteur derzeit eine positive Bilanz aufweisen kann. „Andauernde Misserfolge können schädlich sein. Wir haben aber den Spaß nicht verloren und bleiben als Mannschaft zusammen“, betont Michael Schneider. Der erste Sieg weckt auch beim Mannschaftsführer den Glauben daran, doch noch den Klassenerhalt zu packen.

Unklar ist allerdings, wie viele Mannschaften direkt absteigen und wer letztlich in die Relegation muss. Da der SC Grün-Weiß Paderborn III bereits seine Truppe vom Spielbetrieb zurückgezogen hat, steht der erste Absteiger bereits fest. Weitere Entscheidungen über Auf- und Abstieg ergeben sich hingegen erst nach der Saison, wenn klar wird, ob Teams aus der Bezirksklasse die Kreisliga aufstocken. Beim SV Heide ist und bleibt man jedenfalls guter Dinge – egal, wie das Szenario am Ende aussehen wird.

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