Alfener Neuanfang in der Kreisliga

Kreis Paderborn (ire). In der vergangenen Saison hat die erste Herrenmannschaft des SV RW Alfen noch in der Tischtennis-Herren-Bezirksliga aufgeschlagen. Aufgrund vieler Abgänge haben die Rot-Weißen das Aushängeschild des Vereins zurückziehen müssen und wagen nun einen Neuanfang in der Kreisliga.

Die beiden Brüder Thomas und Henning Hoffmeister zog es zum TuS Bad Driburg, Wolfang Kirsch zum SC Wewer und Oliver Quosbarth versucht sich nun beim TSV Schloß Neuhaus. Alle vier Spieler gehörten zur Stammbesetzung der Truppe, die 2012/13 den sechsten Platz in der Bezirksliga belegte. Alle haben sich neu orientiert und Alfen verlassen. »Das war schon enttäuschend«, sagt Mike Stohldreier, der als einziger Leistungsträger seinem Klub die Treue hielt. Trotz einiger Alternativen blieb er in Alfen und startete zwei Ligen tiefer, da die erste Mannschaft aufgelöst worden ist. Der Hintergedanke von Alfens Nummer eins ist, nun etwas Neues auf die Beine zu stellen.

Für den SV war der Schritt in die Kreisliga ein herber Rückschlag, in Anbetracht der rasanten Entwicklung, die der Verein nahm. 2007/08 stieg Alfen nach mehr als 20 Jahren wieder in die Kreisliga auf – damals kaum abzusehen, dass es in den nächsten Spielzeiten noch zwei Ligen höher gehen wird. Jetzt ist man erst mal wieder auf den Boden der Tatsachen angekommen. Dennoch sieht Stohldreier seinen Verein auf einem guten Weg. In zwei Jahren möchte er wieder auf der Bezirksebene auflaufen, für ihn ein realistisches Ziel. »Wir sind jung, ehrgeizig und trainieren viel für den Erfolg.« Neben Stohldreier sind Daniel Breimhorst, Waldemar Schilin und der verletzte Dennis Framme alle Mitte 20.

In dieser Saison wird es mit dem Aufstieg noch nichts. »Vor uns werden mit Wewer, Bad Lippspringe und Geseke drei Mannschaften stehen, die besser sind«, gibt Stohldreier über die starke Kreisliga Auskunft. Er selbst lobt die Heimstärke Alfens, bemängelt aber auch gleichzeitig die Inkonstanz und dass einige Verletzungen den Spielfluss stören. Seine eigene Leistung, eine Bilanz von 7:4, bewertet er kritisch und verbesserungswürdig. In der Tabelle liegt Alfen bei 6:6 Punkten im Mittelfeld. »Diese Saison ist eine Art Standortbestimmung«, sagt Stohldreier. Danach lautet die hungrige Devise: streben nach mehr.

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