Landesligashowdown in Lippstadt

Sälzer wollen mit Auswärtssieg den Traum am Leben halten

Nach der Pause wegen den Weltmeisterschaften und Ostern absolvieren die Mannschaften auf Verbandsebene ihren vorletzten Spieltag, während die Teams auf Bezirksebene sich noch eine Woche länger auf ihre letzten Spiele vorbereiten dürfen. Im Mittelpunkt steht dabei das absolute Spitzenspiel in der Herren-Landesliga zwischen dem LTV Lippstadt und dem TTV Salzkotten. Während Lippstadt bei einem Zähler Vorsprung auf die Sälzer die Meisterschaft mit einem Sieg unter Dach und Fach bringen kann, will Salzkotten den Traum vom Aufstieg weiter leben lassen. Und das geht nur mit einem Sieg, zumal am letzten Spieltag mit DJK Paderborn II noch eine weitere schwere Hürde wartet.

Herren-Verbandsliga

TTU Bad Oeynhausen – TuRa Elsen (4:9)

Nach der Niederlage im Hinspiel geriet der Meisterschaftsmitfavorit aus der Badestadt mächtig ins Straucheln. Mittlerweile ist sogar der zweite Platz und damit die Aufstiegsrelegation außer Reichweite. Primäres Ziel ist daher sich für die Hinspielniederlage zu revanchieren. Da der Aufstieger aber den Klassenerhalt bereits unter Dach und Fach hat können sie diesem Vergleich am Sonntag Vormittag entspannt entgegensehen.

DJK BW Avenwedde – DJK Paderborn (7:9)

Mit einem ausgeglichenen Punktekonto liegen die Paderborner derzeit auf Rang sechs. Doch Avenwedde liegt nur einen Zähler dahinter auf Rang acht. Es geht für beide Teams lediglich um das Prestige, aber mit einem Auswärtssieg können die Paderborner einen großen Schritt dahin machen, auch am Ende der Serie in der oberen Tabellenhälfte zu rangieren.

Herren-Landesliga

LTV Lippstadt – TTV Salzkotten (9:6)

Der absolute Showdown im Kampf um den Aufstieg in die Verbandsliga steigt am Samstag in Lippstadt. Die Gastgeber liegen einen Zähler vor Salzkotten, so dass ihnen vermutlich bereits ein Unentschieden das Tor zur Meisterschaft weit aufstoßen würde. Allerdings müssen sie wahrscheinlich auf ihr Brett drei, Michael Ritter, verzichten. Spitzenspieler Christian Gleitsmann  hat im gesamten Saisonverlauf erst ein Einzel verloren. Die Sälzer wissen daher um die Schwere der Partie, obwohl sie nach den QTTR-Punkten die Favoritenrolle hätten. Abzuwarten bleibt wen die Gäste an Position sechs aufbieten. Neben Nachwuchshoffnung Jonas Bormann, der sich immer besser in der Landesliga zu Recht findet, stehen mit Andreas Wibbe oder Slavomir Grezlik zwei schlagkräftige Alternativen bereit. Dazu kommen sicherlich, dass auch Glück und Tagesform zum Ergebnis beitragen werden.

DJK Paderborn III – TTSG Rietberg-Neuenkirchen (9:6)

Mit einem Sieg gegen das punktlose Tabellenschlusslicht hätten die zuletzt so arg personell gebeutelten Paderborner, die sich durch ihr reduziertes Nichtantreten schon öfters den Unmut der Gegner zugezogen hatten, den Klassenerhalt sicher in der Tasche. Anschlag: Freitag, 19.30 Uhr, Turnhalle der Elisabethschule

TuS Bad Wünnenberg – SC Wewer 2000 (9:2)

Nur noch ein Wunder kann die Badestädter vor dem fast sicheren Abstieg in die Bezirksliga retten. Vier Punkte aus den letzten beiden Spielen müssen dafür her, da der Konkurrent aus Neheim-Hüsten noch gegen Rietberg spielen darf. Teil eins startet an diesem Wochenende gegen den Kreiskontrahenten aus Wewer, die sich vor allem für die in der Höhe nie erwartete Hinspielniederlage revanchieren möchten. Anschlag: Samstag, 17.30 Uhr, Turnhalle Bad Wünnenberg

TTV Neheim-Hüsten – DJK Paderborn II (3:9)

Die Paderborner wollen ihre Serie weiter ausbauen. In der Rückrunde sind sie immer noch ohne jegliche Niederlage. Während die Gäste den dritten Rang in der Endabrechnung sicher haben, wollen die Gastgeber möglichst noch den Relegationsplatz verlassen und den direkten Klassenerhalt schaffen.

Bezirksebene

Hier findet an diesem Wochenende lediglich ein Spiel statt. In der Bezirksklasse bestreitet der SV Etteln sein Match beim TuS Bega 09 bereits an diesem Freitag und damit um eine Woche eher als geplant. Während für Bega die Serie nach dem Spiel beendet ist, geht es für das Team aus dem Altenautal auf jeden Fall in die Verlängerung. Nach dem 8:8 im Hinspiel beginnt für Etteln nun das warmspielen auf die Relegation, um dort doch noch über den Umweg den Klassenerhalt zu schaffen.

 

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